Prise en charge2018-03-27T08:55:18+00:00

Ein Kind, ein Jugendlicher oder ein Elternteil erkrankt.

Wenn sich die schulische Leistung des Schülers oder der Schülerin verschlechtert und die Gefahr besteht, dass er/sie das Schuljahr nicht beenden kann, oder wenn ein Spitalaufenthalt nötig ist, kann Centre d’Appui Scolaire kostenlose schulische Nachhilfe anbieten.

Die behandelnden Ärzte oder das Pflegepersonal setzen sich mit dem Verein in Verbindung.

Die behandelnden Ärzte oder das Pflegepersonal setzen sich mit dem Verein in Verbindung.

Der Vereinsdirektor bearbeitet alle Anfragen binnen kürzester Frist.

Der Vereinsdirektor kommt mit der/dem betroffenen Schüler/in, den Familienmitgliedern und dem verantwortlichen Pflegepersonal zusammen.

Im Erstgespräch stellt der Direktor den Verein und dessen Ziele vor, evaluiert die Lage und organisiert das Nachhilfeprogramm unter Berücksichtigung der Bedürfnisse eines jeden Schülers. Nach Absprache mit allen Beteiligten legt der Direktor die Nachhilfefächer, die wöchentlichen Unterrichtsstunden und die Dauer des Nachhilfeprogramms fest. Dabei nimmt er Rücksicht auf die gesundheitliche Verfassung sowie den Behandlungsplan der Patientin oder des Patienten.

Der Nachhilfeunterricht beginnt.

Nach den ersten Unterrichtsstunden und mit Einverständnis der Familie kontaktiert der Direktor die Schule, an welcher die Schülerin oder der Schüler regulär eingeschrieben ist, um das Nachhilfeprogramm mit den dortigen Lehrplänen abzugleichen.

Die für die Nachhilfe verantwortlichen Lehrkräfte legen dem Direktor monatlich einen Bericht über die im Unterricht behandelten Themen und die erzielten Fortschritte oder allfällige Schwierigkeiten vor. Diese Berichte sind vertraulich und für niemanden ausser für die behandelnden Ärzte und die Familien einsehbar. Sie ermöglichen einen konstruktiven Austausch zwischen allen Beteiligten.

Ausserdem finden regelmässige Einzelsitzungen zwischen dem Direktor und den Lehrkräften statt, um über den Verlauf des Nachhilfeprogramms zu befinden.

Die Schülerin bzw. der Schüler findet seinen normalen Schulrhythmus wieder.

Die Nachhilfe des Vereins kann auch dann für einen begrenzten Zeitraum weitergeführt werden, nachdem die Patientin bzw. der Patient genesen ist oder wieder am regulären Unterricht teilnehmen kann, damit allfällige Bildungslücken geschlossen und das Vertrauen in seine/ihre Fähigkeiten wieder aufgebaut werden kann.

Ende der Nachhilfe

Zum Abschluss des Nachhilfeprogramms findet ein Treffen mit der Schülerin bzw. dem Schüler und der Familie statt. Die Nachhilfe wird evaluiert, um sicherzustellen, dass die eingangs festgelegten Ziele auch erreicht wurden. Die Schülerin bzw. der Schüler füllt einen Fragebogen zur Beurteilung des Unterrichts aus.

«Die Nachhilfe wird in kürzester Frist organisiert. Der Austausch zur Problematik, zum Unterrichtsziel und zur schulischen Laufbahn unserer Patienten hilft uns, die Nachhilfe mit dem allgemeinen Therapieziel und dem Behandlungsplan in Einklang zu bringen.»

Dr. Christel Alberque et Dr. Georgios Gkinis, Abteilung für Erwachsenenpsychiatrie, HUG

«Dass das Unterrichtsangebot des CAS zeitlich über den eigentlichen Spitalaufenthalt hinausgehen kann, ist sehr wichtig. Es ist zu bedenken, dass es derzeit in der Schweiz für Kinder mit Epilepsie kein Angebot dieser Art gibt.»

Prof. Margitta Seeck, Abteilung für Neurologie, EEG- und Monitoring-Einheit für Epilepsie, HUG

«Mit der Unterstützung des Vereins konnte unsere Tochter zuhause weiter lernen und die Lehrer haben sich nach ihren Arztterminen gerichtet.»

Familie von T., 18 Jahre

«Man darf nicht vergessen, dass es bisher in Genf keine andere Einrichtung mit diesem Angebot gibt. Auch sehr hilfreich sind die Rücksprache mit den Psychologen und die monatlichen Unterrichtsberichte der Lehrkräfte am Centre d’Appui Scolaire.»

Sophie Nicole, Leiterin der Clinique Belmont

„Wegen seiner Krankheit hat mein Sohn ein ganzes Schuljahr verpasst. Als er wieder an die Schule zurück konnte, hatte er dank der vom Centre d’Appui Scolaire erteilten Nachhilfe eine gute Ausgangslage für den Neustart. An der Orientierungsschule (Cycle) ist er in wenigen Monaten von der Gruppe R1 auf die R2 aufgestiegen und anschliessend auf die R3!“

Familie von E., 14 Jahre

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